CO2-Emissonen reduzieren
Um die Ziele des Bundes (Halbierung der Emissionen um die Hälfte von 1990 bis 2030) zu erreichen ist jede und jeder gefragt. Hier ein paar Beispiele:
- Besuch eines Museums mit den ÖV statt mit dem eigenen Auto (Link Förderung Mobilität)
- Nachhaltiges Bauen neuer Häuser
- Ersetzen von Öl- und Gasheizungen durch modernere Systeme wie Wärmepumpe, Schnitzel oder Pellet Heizungen
- Einkaufen regionaler und saisonaler Produkte. Hier können die grossen Lieferketten vermieden und/oder reduziert werden (Link Regional Einkaufen)
- Ferien machen in der Schweiz
- Kaputte Gegenstände reparieren oder um nutzen, Stichwort Upcycling
Die Reduzierung von CO2-Emissionen ist ein wesentlicher Schritt auf unserem Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft, wie hier genauer erläutert (https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/klima/inkuerze.html). Doch um die Herausforderungen des Klimawandels vertiefter anzugehen, müssen wir über die Begrenzung von Treibhausgasemissionen hinausblicken und uns auf eine umfassendere Ressourcenreduktion konzentrieren. Denn unser Planet ist begrenzt, und wir leben bereits über unsere Verhältnisse.
Am 29. Juli 2024 war der Earth Overshoot Day, auch bekannt als Erdüberlastungstag. Das ist der Tag, an dem wir die natürlichen Ressourcen aufgebraucht haben, die die Erde in einem Jahr regenerieren kann. In anderen Worten: Ab dem 29. Juli leben wir auf Pump, nutzen Ressourcen, die eigentlich für kommende Generationen gedacht sind. Die Schweiz hat bereits am 13. Mai dieses Jahres so viele natürliche Ressourcen verbraucht, wie ihr in einem Jahr zustehen würden.
Weitere Informationen können Sie hier und hier entnehmen.
Um diesem Trend entgegenzuwirken, müssen wir uns verstärkt der Kreislaufwirtschaft zuwenden. Die Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, Ressourcen zu erhalten, indem Produkte so gestaltet und genutzt werden, dass am Ende ihres Lebenszyklus die Materialien wieder in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden können. Dadurch verringern wir nicht nur unsere Umweltbelastung, sondern schaffen auch wirtschaftliche Chancen und Arbeitsplätze.
Hier sind einige Schritte, die jeder und jede von uns unternehmen kann, um zur Kreislaufwirtschaft beizutragen:
- Weniger Konsum, mehr Qualität: Indem wir bewusster einkaufen und uns auf langlebige, hochwertige Produkte konzentrieren, reduzieren wir die Menge an Abfall, die wir produzieren. (Link Abfall verringern)
- Recycling und Upcycling fördern: Durch die richtige Trennung und das Recycling von Abfällen können wir wertvolle Rohstoffe zurückgewinnen. Upcycling, also die Umwandlung von Abfallprodukten in neue Materialien oder Produkte von höherer Qualität, ist eine kreative Möglichkeit, Abfall zu reduzieren.
- Teilen und Wiederverwenden: Plattformen für den Austausch und die Wiederverwendung von Gegenständen, wie beispielsweise Flohmärkte oder Leihbibliotheken für Werkzeuge, fördern eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen.
- Bewusster Konsum von Wasser und Energie: Durch die Reduzierung unseres Wasserverbrauchs und den Einsatz erneuerbarer Energiequellen können wir den Druck auf natürliche Ressourcen verringern. (Link Energie sparen
Indem wir gemeinsam diese Schritte unternehmen und uns für eine Kreislaufwirtschaft einsetzen, können wir einen positiven Beitrag zum Schutz unseres Planeten leisten und eine lebenswerte Zukunft für kommende Generationen sicherstellen.
Möchtest du innovative Ideen für ein nachhaltiges Leben entdecken? Dann besuche die Umweltarena in Spreitenbach. Sie bietet Einblicke in die Themenbereiche Mobilität, Energie, Ernährung, Konsum oder umweltgerechtes Bauen und Wohnen. Ein Ausflug dorthin lohnt sich.